
Prozesskühlung von luftgekühlten Kühlsystemen
Auf den Dächern der Produktionshallen kühlt ein Hochdruckdüsensystem gezielt die Umgebungsluft der Kältemaschinen und gewährleistet so auch im Sommer einen störungsfreien Betrieb der Hallenkühlung.

Zusätzliche Prozesskühlung
Für die Umluftkühlung der HELLA-Produktionshallen werden luftgekühlte Kälteanlagen auf den Dächern als Kältemaschinen eingesetzt. Im angeschlossenen Wasserkreislauf zirkuliert kaltes Wasser, das die Prozesswärme aus den Hallen aufnimmt und mit höheren Temperaturen an das Kältemittel der Kältemaschine zurückgibt. Die Wärme wird über das komprimierte Kältemittel an die Luft abgegeben und das Wasser in einem geschlossenen Kreislauf wieder gekühlt. „In den vergangenen heißen Sommern kam es häufiger zu Funktionsstörungen der Kälteanlagen, da das Kältemittel aufgrund der Hitze auf den Dächern in den Kondensatoren nicht mehr ausreichend verflüssigt werden konnte. Auf Empfehlung von Condair Systems haben wir seit 2021 ein zusätzliches Luftbefeuchtungssystem nur für die Prozesskühlung der Kältesysteme auf den Dächern installiert. Seitdem funktioniert das Umluftkühlsystem auch im Sommer reibungslos“, erklärt Thomas Hering, Leiter Technischer Service bei HELLA.
Effizient und robust
Das installierte Luftbefeuchtungssystem Condair ML Flex System wird von einer Hochdruckpumpe betrieben und kühlt die Umgebungsluft des Kühlers gezielt über eine Düsenleiste aus Edelstahl. 100 Liter Wasser aus der robusten Hochdruck-Düsenbefeuchtung nehmen bei einem Energieverbrauch von nur 0,6 kW rund 70 kW Wärme auf. Die Kühlung der Produktionshallen ist somit gewährleistet, da die Adiabate Kühlung verhindert, dass das Kältemittel auch im Sommer zu stark komprimiert wird.

„Auf Empfehlung von Condair Systems haben wir seit 2021 ein zusätzliches Luftbefeuchtungssystem installiert, das ausschließlich für die Prozesskühlung der Kälteanlagen auf den Dächern dient. Seitdem funktioniert auch das Umluftkühlsystem im Sommer reibungslos.“




