
Nicht nur die Natur braucht Feuchtigkeit
Die Österreichischen Bundesforsten (ÖBf) sind der größte Verwalter von Naturgebieten und verantwortlich für 10 % der Landfläche Österreichs, darunter 74 der größeren Seen und 15 % der Waldfläche. Alleiniger Gesellschafter der ÖBf ist die Republik Österreich. Für die mehr als 1.000 Mitarbeiter stehen der Umweltschutz und die nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen im Mittelpunkt ihrer täglichen Arbeit. Das Kerngeschäft der ÖBf ist die Forstwirtschaft: Jährlich werden über 1,5 Millionen Kubikmeter Holz unter anderem an Sägewerke und die Zellstoff- und Papierindustrie geliefert. Der Firmensitz befindet sich seit 2002 in Purkersdorf, im Herzen des Wienerwaldes.

Demut unter 20 Prozent
Das beeindruckende Gebäude gilt als größtes Bürogebäude Österreichs, das vollständig aus Holz gebaut wurde. Die dominierenden Baumaterialien Holz und Glas unterstreichen die Verbundenheit des Unternehmens mit der Natur sowie seine Transparenz. Sonnenwärme und Tageslicht werden für die 140 Mitarbeiter durch das kreisförmige Glasatrium in der Mitte des Gebäudes optimal genutzt und auf die einzelnen Bürobereiche verteilt. „Unser Gebäude zeigt eindrucksvoll, wie wichtig uns der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ist. Leider war das Raumklima zu Beginn nicht ganz so überzeugend“, erinnert sich Dr. Stefan Trzesniowski, Sicherheitsspezialist bei den Österreichischen Bundesforsten (ÖBf). Messungen der relativen Luftfeuchtigkeit unmittelbar nach dem Einzug im Jahr 2002 ergaben Werte von deutlich unter 20 Prozent. Da sich die Mitarbeiter zunehmend über trockene Schleimhäute, gereizte Augen und Atemwegsprobleme beklagten, empfahl die Arbeitsmedizinerin Dr. Sigrid Kölbl-Klufa, Lösungen zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit zu finden. Dr. Trzesniowski wurde beauftragt, gemeinsam mit dem Betriebsrat und der Geschäftsleitung verschiedene Optionen für eine zusätzliche Befeuchtung zu evaluieren: „Unsere Ideen reichten von 5 Meter hohen Bäumen im Atrium und offenen Klimatisierungsbrunnen bis hin zu kleinen tragbaren Luftbefeuchtern in jedem Büro. Mangelnde Kontrollmöglichkeiten, hohe Wartungskosten und hygienische Bedenken führten jedoch zur Ablehnung aller Vorschläge.“ Als die Möglichkeit der Luftbefeuchtung in der Klimaanlage als technisch zu komplex und wartungsintensiv eingestuft wurde, entschied sich die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) schließlich für einen neuen Ansatz: die Direktraumbefeuchtung.

Mitarbeiter begeistert
Seit 2005 setzt das Unternehmen ein Hochdruck-Düsenbefeuchtungssystem von Draabe aus dem Hause Condair Systems ein. Kleine Luftbefeuchter, die direkt in den Büros installiert sind, sorgen dank digitaler Steuerung das ganze Jahr über für eine optimale Luftfeuchtigkeit von 45 Prozent. „Diese Technologie, die sich ideal für Nachrüstungen eignet, hat uns von Anfang an überzeugt. Nach der Installation des Systems verschwanden die Beschwerden unserer Mitarbeiter sofort“, berichtet Dr. Trzesniowski. Dr. Trzesniowski, der auch für die Gebäudetechnik verantwortlich ist, muss sich nicht um Wartung und Reinigung kümmern: „Das Befeuchtungssystem ist für uns sehr wartungsarm. Der Hersteller tauscht regelmäßig die Wasseraufbereitung und die Luftbefeuchter aus, ohne dass wir einen Finger rühren müssen. Alle Luftbefeuchter werden ausschließlich mit hygienisch aufbereitetem Wasser betrieben, das durch einen mehrstufigen Wasserreinigungsprozess zugeführt wird. Die Anlagen sind in mobilen Containern untergebracht, die alle sechs Monate durch vollständig gewartete Einheiten ersetzt werden. Jährliche VDI-Zertifizierungen und das DGUV-Prüfzeichen (AUVA in Österreich) belegen die hohen Standards in Sachen Hygiene und Wartung.

So wichtig wie Heizen
Nach fast 13 Jahren zuverlässigem Betrieb, als die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) die Möglichkeit hatten, ihre Befeuchtungstechnik zu modernisieren, genehmigte der Vorstand umgehend die Ersatzinvestition in ein neues System von Condair Systems. Die neuen Draabe NanoFog Sens-Luftbefeuchter sind deutlich kleiner und leiser als ihre Vorgängermodelle. Der feine Nebel, der bei Bedarf direkt in die Räume gesprüht wird, ist daher kaum sichtbar. Achtzehn NanoFog Sens-Luftbefeuchter mit einer maximalen Gesamtleistung von 27 Litern pro Stunde sind in den Bürobereichen der ÖBf installiert. Für Dr. Trzesniowski liegt der größte Vorteil der neuen Technologie in der Wasseraufbereitung: „Die Hochdruckpumpe und die Umkehrosmose sind nun in nur einem statt in zwei Behältern untergebracht. Das reduziert den Wartungsaufwand, den Platzbedarf und den Energieverbrauch erheblich.“
Rückblickend auf die letzten 14 Jahre hält Dr. Stefan Trzesniowski das zusätzliche Befeuchtungssystem für ebenso unverzichtbar wie die Heizung: „Die ganzjährig optimale Luftfeuchtigkeit trägt spürbar zum Wohlbefinden und zur Gesundheit unserer Mitarbeiter bei. Das Befeuchtungssystem wird voll und ganz akzeptiert, nicht zuletzt, weil es seit 14 Jahren vom ersten Tag an einwandfrei funktioniert.“

„Die optimale Luftfeuchtigkeit das ganze Jahr über ist ein spürbarer Wohlfühl- und Gesundheitsfaktor für unsere Mitarbeiter. Das Luftbefeuchtungssystem wird voll und ganz akzeptiert, nicht zuletzt, weil es seit 14 Jahren vom ersten Tag an funktioniert.“












